Nachbarliche Löschhilfe
(Einsatz-Nr. 18)

Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Bossenbrink; Othfresen
Datum 03.06.2026
Alarmierungszeit 16:37 Uhr
Alarmierungsart DME
eingesetzte Kräfte

    Freiwillige Feuerwehr Liebenburg
    • Florian Goslar 15-59-50 | Gerätewagen
    Freiwillige Feuerwehr Othfresen
      Freiwillige Feuerwehr Dörnten
        Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen

          Einsatzbericht

          Am 03.06.2026 um 16:37 Uhr wurden die Feuerwehren Othfresen und Dörnten zu einer gemeldeten Rauchentwicklung an der evangelischen Kirche in Othfresen alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es zu einem Entstehungsbrand im Bereich des Dachstuhls gekommen war. Zudem galten zwei Personen als vermisst.

          Während die ersten Einsatzkräfte die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Innenbereich einleiteten, wurde die Fachgruppe Absturzsicherung der Gemeindefeuerwehr Liebenburg nachalarmiert. Diese setzt sich aus speziell ausgebildeten Einsatzkräften mehrerer Ortsfeuerwehren der Gemeinde Liebenburg zusammen.

          Grund für die Nachalarmierung war eine verletzte Person im Inneren des Kirchturms. Der Patient befand sich in großer Höhe im Bereich der Turmuhr und war ausschließlich über mehrere schmale Leitern erreichbar. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse musste die Rettung mittels Schleifkorbtrage unter besonderer Sicherung durchgeführt werden.

          Nach dem Eintreffen übernahm die Fachgruppe Absturzsicherung die Sicherung der eingesetzten Kräfte sowie der Schleifkorbtrage. Anschließend konnte der Verletzte in enger Teamarbeit kontrolliert und sicher durch den Kirchturm nach unten transportiert werden.

          Parallel dazu wurden weitere Bereiche der Kirche durch Atemschutztrupps abgesucht und Maßnahmen zur Brandbekämpfung vorbereitet. Die Einsatzstelle war hierfür in mehrere Einsatzabschnitte gegliedert.

          Nach rund einer Stunde konnten alle Übungsziele erfolgreich abgearbeitet werden. Beide vermissten beziehungsweise verletzten Personen wurden gerettet und die angenommene Schadenslage erfolgreich bewältigt. Im Anschluss erfolgte eine kurze Nachbesprechung, bevor die eingesetzten Kräfte wieder zu ihren Standorten zurückkehrten.

          Die Übung bot den beteiligten Feuerwehren eine wertvolle Gelegenheit, die Zusammenarbeit bei einer komplexen Einsatzlage sowie die speziellen Rettungsmöglichkeiten der Fachgruppe Absturzsicherung unter realistischen Bedingungen zu trainieren.